About — Wie man mit einem Fuchs verreist — Über diesen Blog


Zu Gott füh­ren so vie­le Wege, wie es Men­schen gibt.“
PP. em Bene­dic­tus XVI.

Aber nicht jeder Mensch läuft auf dem­sel­ben Pfad zu Gott. Und genau das ist der Grund, war­um es die­sen Blog gibt. Wie beten wir? Wor­in erle­ben wir Spi­ri­tua­li­tät? Wie fin­den wir zu uns? Die Viel­falt der Mög­lich­kei­ten bewun­de­re ich seit mei­nem Stu­di­um. Dem Einen ver­kün­digt sich die Herr­lich­keit des Himm­li­schen Got­tes­diens­tes in der Pracht der rei­chen Beklei­dung des Kir­chen­rau­mes, wäh­rend der Ande­ren das alles nur über­trie­be­ner Kitsch zu sein scheint.

In klei­nen Geschich­ten möch­te ich Euch von mei­nen Rei­sen erzäh­len, die ich durch die Welt der christ­li­chen Lit­ur­gie unter­neh­me. Ich bin mir sicher, dass wir über man­che Kurio­si­tät stol­pern wer­den, und ich hof­fe, dass sich hin­ter man­cher Tür eine neue Welt für uns auf­tun wird.

Wenn ich an mei­ne Gemein­de den­ke, höre ich immer wie­der einen Satz, der mich kalt schau­dern lässt: „Das haben wir immer so gemacht!“ Es ist ein schein­bar unschlag­ba­res Argu­ment für das Alte und Bekann­te. Und wer hät­te es gedacht, meist spricht man sich damit für die ste­ri­le Nüch­tern­heit aus, die doch nichts mit der bun­ten Fül­le des Lebens zu tun hat. Wie­so soll­te das Leben des Him­mels dürf­ti­ger sein als hier auf Erden?

Tra­di­ti­on ist das Leben des Hei­li­gen Geis­tes in der Kir­che, schrieb einst der ortho­do­xe Theo­lo­ge Vla­di­mir Los­sky. Und die­ses Leben ist bunt. Das wer­de ich mit einem wis­sen­schaft­lich geschul­ten Blick und einem ste­ten Schmun­zeln beleuch­ten.

Über­all, wo ich hin­kom­me, will ich klei­ne Farb­kleck­se der lit­ur­gi­schen Land­schaft sam­meln. Ortho­do­xe, römi­sche und evan­ge­li­sche Got­tes­diens­te wer­den uns begeg­nen und wir dür­fen gespannt sein, wie sich die Eine Kir­che dar­auf ver­steht, ihren Herrn zu fei­ern.
Lasst uns gemein­sam über die bun­te Viel­falt der Wege zu Gott stau­nen.

Euer Lit­ur­gie­fuchs


Ut in omni­bus glo­ri­fi­ce­tur Deus — Auf dass in Allem Gott ver­herr­licht wer­de